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Stiftung für Ökologie und Demokratie

Öko-soziale Marktwirtschaft

Tag der ökologisch-sozialen Marktwirtschaft 2011




Stiftungsvorsitzender Hans-Joachim Ritter

Ministerin für Wirtschaft, Klimaschutz,
Energie und Landesplanung Rheinland-Pfalz Eveline Lemke

Dr. Susanne Lottermoser, Bundesministerium
für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit

Dr. Thomas Holzmann, Vizepräsident des Umweltbundesamtes

Prof. Dr. Claudia Kemfert, Ökologia" 2011

Kai Schlegelmilch, stellvertr. FÖS-Vorsitzender

bei der Podiumsdiskussion (von links: UBA-Vizepräsident Dr. Thomas Holzmann, Frau Prof. Dr. Claudia Kemfert, "Ökologia 2011", Diskussionsleiter Hans-Joachim Ritter, Stiftung für Ökologie und Demokratie e.V., Kai Schlegelmilch, stellvertr. FÖS-Vorsitzender, Mathias Berkel, Unternehmer BERKEL-Unternehmungen







Tag der ökologisch-sozialen Marktwirtschaft 2010

Der Vorsitzende der Stiftung für Ökologie und Demokratie e.V., Hans-Joachim Ritter gab zusammen mit dem Vizepräsident des Umweltbundesamtes, Thoams Holzmann, am 10.9.2010 in Dessau eine Pressekonferenz zum "Tag der Ökologisch-Sozialen Marktwirtschaft".

Hier die Presseerklärung der Stiftung für Ökologie und Demokratie e.V.



Presserklärung

zum

"Tag der Ökologisch-Sozialen Marktwirtschaft"
(12. September)

Stiftung für Ökologie und Demokratie plädiert für
Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft als globales Modell


Anlässlich des diesjährigen Tages der Ökologisch-Sozialen Marktwirtschaft (12. September) erklärte der Vorsitzende der Stiftung für Ökologie und Demokratie, Hans-Joachim Ritter, es sei ein Gebot der Stunde, angesichts der globalen sozialen und ökologischen Herausforderungen die Soziale Marktwirtschaft zu einer Ökologisch-Sozialen Marktwirtschaft als weltweites Modell fortzuentwickeln.

Mit Instrumenten wie einer Ökologischen Steuerreform, durch das die Preise die ökologische Wahrheit sagen, dem Handel von Emissionsrechten oder der Einführung von Einspeisevergütungen für Strom aus erneuerbare Energien, ein deutsches Modell, das mittlerweile von 40 Ländern übernommen worden sei, kommen mit marktwirtschaftlicher Dynamik Ökologie und Ökonomie in Schwung, erklärte Ritter in Bonn. Desweiteren forderte Ritter die Abschaffung umweltschädlicher Subventionen.

Auch Bundesminister a.D. Dr. Norbert Blüm, Mitglied des Stiftungskuratoriums, betonte: "Die Marktwirtschaft ist nur als sozial-ökologische funktionsfähig."

Erst nachdem die Absicherung der elementaren Lebensrisiken: Invalidität, Krankheit, Unfall, später Arbeitslosigkeit und Pflege, aus dem Betrieb externalisiert und vom Sozialstaat übernommen worden sei, sei eine unternehmerische Ratio, die sich im Wettbewerb bewährte und am Gewinn orientiert habe, möglich gewesen, betonte Blüm. Solange der Betrieb Familie war, habe sich keine Produktivität entwickeln können. Die mittelalterliche Feudalwirtschaft wie die Zunftordnungen hätten kein Fundament für ein marktwirtschaftliches System geboten. Erst der Sozialstaat mache die Marktwirtschaft überlebensfähig.

Nach Auffasung des früheren Bundesministers müsse auch das ökologische Element berücksichtigt werden, denn: "Eine Marktwirtschaft, die nur Gegenwartsnachfragen befriedigt, verstößt gegen die Überlebensbedingungen der Menschheit. Sie raubt der Marktwirtschaft die Voraussetzung, von der sie lebt, nämlich eine intakte Umwelt. Wenn die Ressourcen der Menschheit rücksichtslos verbraucht werden, hat die Marktwirtschaft keine Zukunft."

12. September 2008: Tag der Ökologisch-Sozialen Marktwirtschaft

Stiftungsvorsitzender Hans-Joachim Ritter plädiert auf der Insel Mainau für die Fortentwicklung der Sozialen Marktwirtschaft zur Ökologisch-Sozialen Marktwirtschaft

die Rede


Seit 2000 fordert die Stiftung für Ökologie und Demokratie e.V. jährlich anlässlich des "Tages der Ökologisch-Sozialen Marktwirtschaft" die Fortentwicklung der Sozialen Marktwirtschaft zur Ökologisch-Sozialen Marktwirtschaft. Gemeinsam haben der damalige Bundeswirtschaftsminister Dr. Werner Müller und Stiftungsvorsitzender Hans-Joachim Ritter im Jahre 2000 den 12. September zum "Tag der Ökologisch-Sozialen Marktwirtschaft" ausgerufen.

Die diesjährige Rede zu diesem Thema hielt der Stiftungsvorsitzende Hans-Joachim Ritter anlässlich der Eröffnung der Messe "Moderne Energien" am 12. September auf der Insel Mainau in Anwesenheit der "Ökologia" - Botschafterin der Ökologie 2008 -, Gräfin Bettina Bernadotte, Graf Björn Bernadotte und Regierungspräsident Julian Würtenberger.


Ritter forderte in seiner Rede sowohl zu den Prinzipien der Sozialen Marktwirtschaft zurückzukehren als auch den Aspekt der Ökologie angesichts der ökologischen Herausforderungen einzuführen. Er nannte folgende 7 Instrumente einer Ökologisch-Sozialen Marktwirtschaft:
  1. Ökologische Steuerreform,
  2. Herstellung einer ökologischen Steuergerechtigkeit,
  3. Abbau von Subventionen,
  4. Handel mit Emissionsrechten,
  5. Umweltvereinbarungen,
  6. Markttransparenz,
  7. Vorbildprojekte.

Im Anschluss an die Rede fand ein Messerundgang der nun zum 7. Mal stattfindenden Messe mit Graf Björn Bernadotte, Regierungspräsident Würtenberger und Bene Müller von der Firma solarcomplex AG statt.