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Stiftung für Ökologie und Demokratie

Ökologia

Amtsübergabe Ökologia



"Ökologia"-Amtsübergabe am 26.01.2012 von links Frau Staatsministerin Evelin Lemke, "Ökologia 2012", der Stiftungsvorsitzende Hans-Joachim Ritter und Frau Prof. Dr. Claudia Kemfert, "Ökologia 2011"

Ökologia 2012

Staatsministerin Evelin Lemke

Lebenslauf
  • Geboren 1964 in Hamburg
  • Verheiratet, 4 Kinder
  • Ausbildung, beruflicher Werdegang:
  • 1981 High-School-Diplom, Vermont/USA
  • 1984 Abitur
  • 1985 Staatlich geprüfte Fremdsprachensekretärin
  • 1987 Kauffrau im Groß- und Außenhandel
  • 1991 Studium der Wirtschaftswissenschaften und Umweltsystemmanagement, Universität Hannover und Fernuni Hagen
  • 2001 - 2007 Unternehmensberaterin
Politische Funktionen & Ehrenamtliche Tätigkeiten
  • Seit 1995 bei Bündnis 90 / Die Grünen aktiv
  • 2001 - 2005 Fraktionsvorsitzende Gemeindevertretung Neu-Anspach / Hessen
  • 2006 - 2007 Mitglied im Vorstand von Bündnis 90 / Die Grünen, KV Altenkirchen
  • 2006 - Mai 2011 Landesvorstandssprecherin Bündnis 90/Die Grünen Rheinland-Pfalz
  • 2008 - 2010 Beisitzerin im Vorstand Bündnis 90/Die Grünen Kreisverband Ahrweiler
  • 2010 Kreisvorstandssprecherin Bündnis 90/Die Grünen Ahrweiler
Ehrenamtliche Tätigkeiten
  • 2004 - 2005 Mitglied des Kreistages im Hochtaunuskreis
  • 2004 - 2005 Stellvertretende Vorsitzende des Fördervereins N.A.p.S.e.V.
  • 2001 - 2005 Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Soziale Unterstützung e.V.
  • 2001 - 2005 Mitglied des Wirtschaftsbeirates der Gemeinde Neu-Anspach / Hessen
  • 2000 - 2005 Schatzmeisterin Bündnis 90 / Die Grünen KV Hochtaunuskreis
  • 2001 - 2005 Mitglied der Verbandsversammlung Abwasserverband Usatal und der Verbandsversammlung Wasserbeschaffung Usatal

Ökologia 2011

Claudia Kemfert

"Wähle einen Beruf, den Du liebst, und Du brauchst niemals in Deinem Leben zu arbeiten."Konfuzius

Seit 2004 leite ich die Abteilung "Energie, Verkehr, Umwelt" am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) und bin Professorin für Energieökonomie und Nachhaltigkeit an der privaten Universität, der Hertie School of Governance, in Berlin. Von 2004 bis 2009 hatte ich die Professur für Umweltökonomie an der Humboldt-Universität inne und bin im April 2009 an die Hertie School of Governance, gewechselt, wo ich die Professur für Energiewirtschaft und Nachhaltigkeit innehabe.

Als Gutachterin und Politikberaterin bin ich Mitglied in verschiedenen Nachhaltigkeitsbeiräten und Kommissionen. Im Rahmen der High Level Group on Energy and Climate habe ich EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso beraten. Ich bin Gutachterin des Intergovernmental Panel of Climate Change (IPCC), und Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat des WIFO und des Energieinstitutes der Universität Linz, des Kulturwissenschaftlichen Instituts in Essen sowie des EUREF Instituts in Berlin. Ich bin als Jurorin zahlreicher Preise tätig wie zum Beispiel für den deutschen Nachhaltigkeitspreis oder den deutschen Umweltpreis.

Studiert habe ich Wirtschaftswissenschaften an den Universitäten von Bielefeld, Oldenburg und Stanford. Im Anschluss an meine Promotion 1998 an der Universität Oldenburg forschte ich an der Fondazione Eni Enrico Mattei (FEEM) in Mailand. In dieser Zeit war ich zwischen Rom und Bonn erstmals als Politikberaterin im Einsatz.

Zurück in Deutschland leitete ich zunächst eine Forschernachwuchs-Gruppe am Institut für rationelle Energieanwendung an der Universität Stuttgart. Dann wurde ich Juniorprofessorin und leitete von 2000 bis 2004 eine Forschungsgruppe an der Universität Oldenburg. 2004 erhielt ich den Ruf nach Berlin, ich wurde als erste Juniorprofessorin Deutschlands auf eine Professur berufen. Als Gastprofessorin lehrte ich in St. Petersburg, Moskau und Siena. Im Jahr 2006 wurde ich von der Deutschen Forschungsgemeinschaft, der Helmholtz- und der Leibniz-Gesellschaft als Spitzenforscherin ausgezeichnet, zudem bin ich Preisträgerin des DAAD. Ich veröffentliche meine Forschungsergebnisse regelmäßig in hochrangigen Fachzeitschriften, Büchern sowie in Tagesmedien.

Ich wurde 1968 in Delmenhorst geboren, bin verheiratet und lebe in Oldenburg und Berlin.

"Ökologia" - Botschaft der Ökologie

Seit dem Jahre 2001 beruft die Stiftung für Ökologie und Demokratie e.V. jährlich eine Frau mit Ausstrahlung und ökologischer Kompetenz als Botschafterin der Ökologie, um auf sympathische Weise für die Ökologie zu werben. Die Botschafterin der Ökologie bezeichnen wir als "Ökologia".

Bisherige Ökologias - Botschafterinnen der Ökologie
2001
Klaudia Martini, Umweltministerin des Landes Rheinland-Pfalz
2002
Ilka Wedekind, Abteilungsleiterin im Landesamt für Umwelt- und Naturschutz und Geologie des Landes Mecklenburg-Vorpommern, zuständig für alle Großschutzgebiete (verstorben am 30.12.2009)
2003
Beate Weber, Oberbürgermeisterin der Stadt Heidelberg, Mitglied des Kuratoriums der Stiftung für Ökologie u. Demokratie e.V.
2004
Margit Conrad, Umweltministerin des Landes Rheinland-Pfalz
2005
Dr. Eva Lohse, Oberbürgermeisterin der Stadt Ludwigshafen am Rhein
2006
Dr. Angelika Zahrnt, BUND-Bundesvorsitzende
2007
Tanja Gönner, Umweltministerin des Landes Baden-Württemberg
2008
Gräfin Bettina Bernadotte, Geschäftsführerin der Mainau GmbH
2009
Bärbel Dieckmann, Oberbürgermeisterin a.D. der Bundesstadt Bonn, Präsidentin der Welthungerhilfe
2010
Jacqueline Kraege, Staatssekretärin im Ministerium für Umwelt, Forsten und Verbraucherschutz Rheinland-Pfalz
2011
Dr. Claudia Kemfert, Leiterin der Abteilung "Energie, Verkehr, Umwelt" am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin), Professorin für Energieökonomie und Nachhaltigkeit an der privaten Universität, der Hertie School of Governance, Berlin